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Publié par Centre Béthanie

Lettre de Béthanie N° 108 in Deutsch

Liebe Freunde,

Die Sehnsucht, die wir in uns tragen, führt uns an die Wurzeln unseres Verlangens. Alles spielt sich hier ab. Niemand kennt sich wirklich solange er nicht die Wurzeln seines Verlangens entdeckt hat. Wir sind in unserem Inneren das nach dem wir verlangen. Und diese große Sennsucht die uns bewohnt jagt uns ständig und wir füllen diese Leere durch tausend Dinge auf aber keines gibt uns eine Antwort.

Die Sehnsucht offenbart sich im immensen ErWarten des Volkes. Zu Beginn seiner Geschichte finden wir Isaac der Sohn Abrahams der sich auf den Weg zur Opferung begibt. Issac sagt zu seinem Vater Abraham: Ich sehe das Holz für die Opferbringung, ich sehe das Feuer, aber wo ist das Lamm? Man musste2000 Jahre auf die Antwort warten und dieses Warten ist unsere Sehnsucht. Sie wird vom Volk und der Tiefe der Geschichte getragen.

2000 Jahre später, gibt Johannes der Täufer, der an der Kreuzung zu den beiden Epochen steht die Antwort indem er auf Jesus zeigt „siehe da das Lamm Gottes“ Die Jünger Johannes des Täufers sind erschüttert weil sie in dieser Erwartung eingebunden sind .Sehen Sie sich die Handlung an: Zwei Jünger von Johannes des Täufers folgen Jesus der sich plötzlich umdreht.. Was bedeutet das? Es bedeutet, dass in diesem immensen ErWarten sie sich mit Gott von Angesicht zu Angesicht befinden. Wir sind für dieses „Angesicht zu Angesicht“ geboren. Warum haben wir ein Angesicht? Nur wegen dieser Antwort. Und Jesus stellt an ihr verwirrtes Gewissen nur die eine würdige Frage: „Was sucht ihr“?

Solange der Mensch nicht auf diese Frage geantwortet hat ist sein Leben leer und ohne Sinn. Er dreht sich mit seiner Sehnsucht im Kreis. Er hat keine Lösung da er keine Richtung hat. Sein Wesen ist nicht „orientiert“. Es gibt kein „Orient“. Und die Jünger, die gute Juden sind schicken ihm die Frage zurück:
„Rabbi wo verweilst Du?“Jesus bietet nun diese Antwort an, die die ganze Geschichte der Theologie öffnet: „Kommet und sehet „ Das ist die Einführung zur Übung, die Vorrangstellung allen Übens „Kommet und sehet „

„Und sie verweilte mit Ihm“ . Aller ist hier erklärt. Diesen Tag verweilen Sie mit Ihm. Was muss das für ein Tag gewesen sein.
Wir erinnern uns an einige unserer Meditationen wo sich manchmal dieses Angesicht zu Angesicht wie ein Augenzwinkern offenbart, es dauert nicht, aber wir sind dafür geboren. Das Evangelium sagt so schön: Es war die zehnte Stunde“ Die Zahl 10 ist die der Vollkommenheit: Es gibt nichts mehr zu hoffen, nichts mehr zu erwarten denn es gibt ja schon die 10 Gebote.

Der Text setzt sich fort mit Andreas der seinem Bruder sagt: Wir haben denjenigen gefunden von dem die Propheten seit Moses sprachen. Sie haben gefunden,; genau dieses Wort “gefunden“ wiederholt sich in 4 Versen 5 mal. Man hat gefunden, man erwartet nichts mehr.. Sie sind an die Wurzel ihres Verlangens gegangen. Die Antwort ist in diesem Angesicht zu Angesicht mit Demjenigen der später sagen wird: „Ich bin das Leben“.

Wir haben den Messias gefunden. Jesus betrachtet Simon. Dieser Anblick! Hat er sich ebenfalls schon auf uns niedergelassen? Oder eher, haben wir ihn auf uns sich niederlassen lassen? Denn in der Tat ruht sein Anblick ständig auf uns.! Haben wir uns die Zeit genommen in diese Erfahrung des ruhenden Anblicks Jesus einzutreten? Sein Anblick durchdringt die unendliche Tiefe meines Wesens ohne jegliches Urteil!

Gott richtet nicht. Deswegen dringt sein Anblick ein in die Urquelle der Liebe die mich bewohnt. Dieser Anblick der viele Menschen in den Evangelien erschüttert hat. Was hat er getan indem er Simon ansah? Er gab ihm den Namen Petrus. Er wechselt den Namen, er wechselt das Wesen.
Derjenige der sich begegnen lässt, sei es nur einmal durch den Blick Jesu, der sich eintauchen lässt und sich erschüttern lässt, derjenige hat das wahre Wesen entdeckt. Er trägt nicht mehr denselben Namen. Er ist in der Achse des göttlichen Namens.

Und Nathanael der sich vor dem Wunder erstaunt, in Allem was ihm in so kurzer Zeit widerfährt ruft aus: „Du bist der Sohn Gottes, der König Israels“ und Jesus sagt ihm: „Du wirst noch viel mehr sehen.
Ihr werdet den offenen Himmelsehen und die Engel Gottes auf- und niedersteigen auf den Sohn Gottes. Jesus fast hier die ganze alte Allianz zusammen weil er natürlich eine Anspielung auf die Leiter Jakobs macht. Sie erinnern sich an den berühmten Traum. Und Jesus identifiziert sich mit der Leiter(mit dem Maßstab) Jakobs, er vereint mit seiner Person den Himmel und die Erde und durch Ihn steigt Gott hinab zum Menschen und der Mensch steigt auf zu Gott.

Mit all unserer Zuneigung, und bis bald

Pater Alphons und Rachel

Bethanie in Deutsch

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